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Op de Vogelwiesch Mittelalterverein Bordesholm e.V. |
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Tag der Archäologie - Aktionsbericht der vereinsinternen Geschichtsgruppe 2011 Am „Tag der Archäologie“ begab sich die Gruppe partiell nach Schleswig, um einen Teil der dort angebotenen Vorträge anzuhören. Auf Grund des großen Angebotes, mussten man sich quasi einen „Vorlesungsplan“ erstellen. Da die Vorträge zeitlich sehr eng aufeinander folgten, war es leider nicht möglich zwischen den Vortragungssälen zu wechseln ohne das jeweilige Ende oder den Anfang zu verpassen. Unsere Protagonisten entschieden sich dafür die Vortragsblöcke im Hirschsaal des Museums anzuhören die sich speziell mit der Eisenzeit und dem Frühmittelalter befassten. Dem primären Interessengebiet der beiden. Der erste Vortrag, von Dipl. Prähist. H. Erlenkeuser, führte uns nach Dithmarschen und den Kreis Steinburg, wo das Archäologische Landesamt den Trassenbau für eine Hochspannungsleitung begleitet und interessante Aspekte unserer Landesgeschichte enthüllte. Der zweite Vortrag, von Dr. I. Lütjens, führte uns auf das Ausgrabungsfeld im Kreis Wittenborn, wo im Zuge des Autobahnbaus (A20) ein Siedlungsplatz gefunden wurde. Der Vortrag als solches befasste sich explizit mit einem völkerwanderunszeitlichen Brunnen der dort ausgegraben wurde. Mit interessanten Befunden, ich sage nur Molle. Der dritte Vortrag, von T. Lemm M.A., mit dem Thema „Als die Franken Fuß fassten“, eröffnete für die Protagonisten ein ganz neu Sichtweise auf gewisse „Bodendenkmäler“ in der Nähe der Wohnorte. Der Vortrag befasste sich nämlich mit frühmittelalterlichen Ringwällen (sprich „Burganlagen“) im westlichen Holstein. Der Schreiber dieser Zeilen, wird versuchen eine schriftliche Ausgabe dieses Vortrages zu erwerben. Es folgte eine Pause, die gefüllt war mit einer Tasse Kaffee eine Brötchen, zwei Zigaretten und natürlich der Besuch der Bücherstände. Gefolgt von der Begrüßung einiger Bekannter aus der Szene. Der Zweite Vortragsblock begann mit einem Vortag von Frau Dr. A. Tummuscheit, und zwar über Neuigkeiten bei der Ausgrabung des einzigen Tors im Danewerk. Er war sehr interessant und baute natürlich auf den Vortrag des Vorjahres am Tag der Archäologie auf. Der nächste Vortag, von Dr. A. Dobat, mit dem Titel: „Haithabu, Danewerk, und Schleswig : die Wikingersiedlung Füsing“. Es ergaben sich auch für den Schreiber Neuigkeiten und zwar sehr interessante. Dieser Vortag wird am 22.11.2011 noch einmal gehalten, der Schreiber wird wohl nach SL fahren um ihn zu hören, Interessenten können sich melden. Danach nahmen sich die beiden Vertreter der Vereins eine längere Pause und labten sich an Kaffee und Kuchen. Gestärkt begaben sie sich dann noch einmal zu den Bücherständen und hatten ein gute Ausbeute. Es wurden von beiden Protagonisten wissenschaftliche Werke im „tragbaren“ Maße erworben. Der letzte Vortagsblock, diesmal im Vortagssaal des Museums, begann mit einem Vortag von Dr. A. Rau, der Titel : Könige, Prinzen und Direktoren im Schlamm – 150 Jahre Forschungen zum Opferplatz von Nydam war äußerst interessant,auch hier wird der Schreiber versuchen ihn über das Landesamt käuflich zu erwerben. Wobei die neuen Grabungsberichte (Band 1 & 2) schon bei einem der Zuhörer aus der Tasche schaute, der Zweite wird ihn sich auch noch kaufen .. Der Vortag von Dr. Timo Ibsen : Skandinavier im Osten – Neue Forschungen zur Wikingerzeit an der südlichen Ostseeküste. War ebenfalls äußerst interessant und lehrreich. Auch dieser Vortrag wird noch einmal am 24. 01. 2012 in Schleswig gehalten, der Schreiber wird ihn sich dann noch einmal anhören, falls jemand interessiert ist, kann er sich ja melden. Der letzte von uns gehörte Vortrag,gehalten von Frau Dr. L. Carstens: Herrscher, Halle, Heiligtum – Ein eisenzeitliches Gebäude und seine Interpretation Brachte uns die Bedeutung der Hallenbauten näher. Danach begaben sich unsere beiden „Zeitreisenden“ mit Informationen und neuem Wissen gesättigt auf den Heimweg, sich dem Festakt und einigen Ehrungen entziehend. Alles in allem kann ich wohl sagen, dass wir beide sehr zufrieden mit dem Gehörten sind und waren und sicherlich weiter Vorträge anhören werden. Heino
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